Abschied von Neuseeland

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Der nächste Tag. Gleichzeitig auch der letzte 🙁 In der Nacht hatte Katharina ihren Freund vom Flughafen abgeholt. Von deren Ankunft und Zubettgehen haben Alex und ich nichts mitbekommen, haben wir voll verpennt. Und als wir am nächsten Morgen aufwachten, waren die beiden schon weg. Wir hatten für den heutigen Tag nun nicht mehr viel vor: Mietauto abgeben, von Wellington nach Auckland fliegen, von Auckland nach Dubai fliegen, Hotel finden.

Maori-Schnitzkunst

Ein letzter Aussichtspunkt

Auf dem Weg vom Hotel zur Mietwagen-Firma kamen wir am Schild zur Aussichtsplattform auf dem Mount Victoria vorbei. Und wie wir ja gelernt haben, muss man diesen Schildern eigentlich immer folgen, da es dort immer eine schöne Aussicht gibt. Auch dieses Mal wurden wir nicht enttäuscht. Man konnte über die ganze Stadt blicken und Sachen entdecken, die einem beim Spaziergang durch die Stadt verborgen blieben. Ein Cricket-Platz, die Größe der Stadt, den Flughafen konnte man sehen und auch aus der Bucht heraus bis zum Meer blicken.

Blick zum Meer
Blick über die Stadt
Unten links ist das Te Papa-Museum
Parkplatz am Mount Victoria
Cricket-Feld
Blick auf Flughafen und Meer

Flug wegen Aussicht verpassen?

Wir genossen eine Weile die Aussicht – ein bisschen zu lang: Nachdem wir noch 2-3 Fotos an der Straße gemacht hatten und schließlich das Auto zurückgaben, entschuldigte sich der Mitarbeiter: er sei gerade der einzige im Geschäft und könne uns deshalb nicht zum Flughafen bringen. Erst in etwa einer halben Stunde. Doch das wiederum wäre für uns zu spät und wir würden das Flugzeug verpassen. Also mussten wir ein Taxi rufen und damit zum Flughafen fahren.

Schönes Wetter auf der Insel

Im Flughafen begrüßte uns Gollum, der – von der Decke hängend – nach Fischen griff. Auf dem Rollfeld im Flugzeug sitzend konnte man den großen Mittelerde-Schriftzug erkennen, der am Flughafen hängt.

Fritz  Gollum fischt frische Fische
In der Mitte von Mittelerde

Abschied nehmen

Schön war’s in Mittelerde, sehr schön. Und jetzt mussten wir es leider verlassen 🙁 Mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Das weinende wegen des Abschieds, das lachende wegen eines wirklich wunderbaren Urlaubs. Das Land hatte sich von seiner besten Seite präsentiert: tolles Wetter, wunderschöne Landschaften, freundliche Menschen, spannende Erlebnisse. Doch das Leben geht weiter: Eingecheckt, losgeflogen und durch ein paar Wolken das Land nochmal von oben bestaunt.

Abflug
Mt. Taranaki guckt raus

In Auckland angekommen, hatten wir noch etwas Zeit, bis unser nächster Flug ging. Wir gaben die Koffer auf und fuhren nochmal mit dem Bus in die Stadt. Ein kleiner, wehmütiger Stadtbummel, ein kleines Mittagessen in einem Food Court, zurück zum Flughafen.

Der Skytower in Auckland
Auf diesem Ring des Skytowers waren wir einige Tage vorher noch herumspaziert.
Letzter Spaziergang durch Auckland

Auf Wiedersehen, Neuseeland

Der Flug von Auckland nach Dubai ist etwas länger als der vorherige. Wir nutzen ihn, um zu schlafen. Zum Glück geht er am Abend, da klappt das auch mit der inneren Uhr. In Dubai angekommen, müssen wir uns noch um eine Unterkunft kümmern. Drei Nächte bleiben wir dort. Und natürlich ist, wie schon die ganze Neuseeland-Reise, auch für Dubai überhaupt nichts geplant und gebucht. Am Flughafen gibt es jedoch ein paar Reisebüro-ähnliche Läden. Zunächst waren wir im falschen Eck, nämlich dort, wo man Attraktionen bucht. Der Mitarbeiter schickte uns aber freundlich weiter zu seinem Nachbarn, der uns schließlich ein Hotel vermittelte.

Flughafen Dubai

Ankunft in Dubai

Mit einem Taxi fuhren wir zum Hotel und checkten ein. Eine ganz andere Welt als in Neuseeland. Ein kleiner Kulturschock 😉 Statt Natur und Einfachheit gibt’s hier Wolkenkratzer und Luxus. Allein unser Hotelzimmer befand sich in einer ganz anderen Liga als all unsere Unterkünfte in Neuseeland – und war sogar noch günstiger. Im Nachhinein hätte ich den Luxus aber auch sofort wieder gegen Neuseelands Schaf-Landschaften eingetauscht.

Unser Hotel in Dubai
Hotelzimmer in Dubai

Wie es uns in Dubai gefallen hat, erzähle ich im nächsten Beitrag 🙂

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