Verpasstes Burj Khalifa und unsere Abreise aus Dubai

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Tag 3 in Dubai. Der letzte Tag unseres Urlaubs. Der Flug nach Deutschland ging erst am Nachmittag, weshalb wir vorher noch schnell eine der Haupt-Attraktionen der Stadt besuchen wollten: Burj Khalifa,  das höchste Gebäude der Welt. Gut 830m ist es hoch.

Foto-Schwierigkeiten am hohen Haus

Wir fahren mit der U-Bahn hin und bewundern es erstmal von außen. Es ist wirklich sehr hoch. Man bekommt es mit dem Fotoapparat kaum auf ein Foto drauf: entweder fehlt die Spitze oder der untere Teil des Turms. Wir versuchen es sogar mit der Panorama-Funktion aufzunehmen, doch die kommt mit den sich wiederholenden Mustern völlig durcheinander und richtet mehr Schaden an als dass sie hilfreich ist.

Burj Khalifa von unten
Bunter Stadtplan

Kein Skyscraper für uns 

Wir betreten das Burj Khalifa, in dem sich unten mal wieder eine Mall befindet. Wir finden schnell den Weg zum Fahrstuhl, doch unser Ausflug auf den Turm nimmt ein jähes Ende: Ausverkauft! Auf einem Bildschirm stehen die Zeiten der nächsten Tage aufgelistet, hinter jedem einzelnen „Sold out“. Leider kann man hier nicht wie bei anderen hohen Häusern einfach hin und hoch. Hier muss man vorher online sein Ticket reservieren, am besten nicht allzu knapp vor der Reise. Das hatten wir nicht gewusst, hatten ja vorher aber auch überhaupt gar nichts zu Dubai recherchiert. Eigentlich hatten wir ja nichtmal zu Neuseeland etwas vorgeplant, weil zu wenig Zeit war.

Zur Spitze des Turms
Morgen ist alles ausverkauft, ausverkauft, ausverkauft. Und heute auch.
Tausende kleine Deko-Schmetterlinge hängen in der Mall am Fuße des Turm.

Unkraut jäten bevor es da ist

Also gingen wir wieder raus, denn um das Burj Khalifa ist ein schöner Wasserpark angelegt worden. Dort liefen wir ein bisschen herum und sahen uns um. Und sahen einen weiteren möglichen Grund, warum es in Dubai überall so sauber ist: Reinigungspersonal. Auf einem Platz waren mehrere Arbeiter damit beschäftigt, die Fugen zwischen den Pflastersteinen mit Kratzern zu reinigen. Es war eigentlich nichts zu sehen, keine Anzeichen von Unkraut o.ä., doch bevor da irgendwas sichtbar wurde, wurde dem hier sofort entgegen gewirkt. Sicherlich etwas übertrieben, aber gut. Lieber jetzt schon anfangen, bevor das Unkraut überhand nimmt 😉

Wasserpark ums Burj Khalifa
Arbeiter halten den Platz sauber
Burj Khalifa

Slow Food statt Fast Food

Bevor wir zum Flughafen fuhren, wollten wir noch etwas essen. Sehr viel Zeit war nicht mehr, weshalb wir nicht mehr in ein Restaurant gingen, sondern nur in einen Imbiss. Wir bekamen eine stylische Jean Paul Gaultier-Cola und warteten kurz auf unser Essen. Dachten wir. Wir warteten und warteten und es wurde immer später. Keine Ahnung, was die da machten, aber als das Essen schließlich fertig war, war es zu spät zum Essen. Wir nahmen es mit und nahmen uns ein Taxi, denn jetzt noch zur U-Bahn und Umsteigen und zum Hotel latschen, das würde knapp werden.

Letzter Imbiss in Dubai 

 

Aus dem Taxi rausgeflogen

Wir fuhren mit dem Taxi zum Hotel und baten, kurz zu warten, damit wir unser Gepäck holen konnten und dann gleich zum Flughafen weiterfahren können. Doch er warf uns freundlich aus dem Taxi und meinte, dass er jetzt zum Gebet müsse. Deshalb würde er uns nicht zum Flughafen fahren, sondern wir sollten uns ein neues Taxi rufen. Dieses ließen wir von der Hotel-Rezeption anrufen, sodass es schonmal anfahren konnte, während wir unsere Koffer holten und auscheckten.

Doch noch länger bleiben? 

Beim Check-in am Flughafen wurden wir gefragt, ob nicht einer von uns in Dubai bleiben wolle, da der Flug überbucht sei. Man würde einen Hotelaufenthalt bekommen und einen Gutschein, mit dem man zu einem anderen Zeitpunkt nochmal nach Dubai und zurück fliegen könnte. Coole Sache, aber allein? Wir sagten, dass wir zu zweit bleiben würden. Daraufhin wurden wir erstmal zur Seite gestellt als Back-up, falls sich niemand einzelnes mehr findet. Leider fand sich doch ein Alleinflieger, der bleiben würde. Jetzt hatten wir es durch das Herumstehen doch wieder eilig und mussten schnell Koffer einchecken, durch die Sicherheitschecks und zum Gate.

Willkommen zurück in Deutschland

Der Flug war im Gegensatz zum Flug von Neuseeland nach Dubai dann wieder recht kurz, nur so etwa 6 Stunden, das ist ja pipifax. Am Frankfurter Flughafen landeten wir und wurden auch gleich mit der Realität der deutschen Gemüter konfrontiert, die wir nach den ganzen freundlichen Leuten in Neuseeland schon ganz verdrängt hatten. Hier wurden wir gleich beim Einstieg in die Skytrain schon angepöbelt, weil man beim Einstieg mit dem Koffer an unseren Koffern hängen blieb. Alex fuhr zu sich nach Hause, ich fuhr zu mir, musste gleich am nächsten Tag auch schon wieder arbeiten. Komplett übermüdet und mit verspäteter S-Bahn (mit weiteren unfreundlichen Menschen) kam ich um kurz vor elf dann zu Hause an. Spätestens hier war dann auch der Sommer vorbei und statt Sonnencreme gab’s jetzt wieder dicke Jacke und aufgedrehte Heizungen. Letztere hatte ich für die Zeit des Urlaubs runtergedreht, weshalb es nun saukalt in meiner Wohnung war. Also lieber schnell ins Bett.

Kalt und spät in Deutschland (ja, das ist die Innentemperatur…)

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