Tag 3 in London – Harry Potter-Studios und Aidan Turner im Theater

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(Unbezahlte „Werbung“ durch persönliche Empfehlung)

Tag 3 in London. Heute hatten wir zwei Programmpunkte: die Harry Potter-Studios und ein letztes Theaterstück. Bei Harry Potter war ich vorher schonmal und habe ungefähr eine Million Fotos gemacht, daher ist es eigentlich dumm, jetzt meinen zweiten Besuch vor dem ersten zu beschreiben, aber egal. Bis ich zum Beitrag über den ersten Potter-Besuch komme, vergeht bestimmt noch ein Jahr, so lange will ich dann doch nicht mit diesem Beitrag warten.
Jedenfalls war die Alex aber noch nie dort bei den HP-Studios und wollte gerne hin und da ich es dort toll fand, geh ich natürlich gerne nochmal hin.

Potter-Drehort 1: fast neben dem Hotel

Wir sind erstmal von unserem Hotel zur Victoria Station gegangen, wo der Bus um 10 Uhr abfuhr. Eine gute halbe Stunde Fußweg, ein bisschen Puffer eingeplant. Ist ja zu machen, schönes Wetter und man sieht noch ein bisschen was von London. In der Nähe unseres Hotels kamen wir auch gleich noch an einer Potter-Dreh-Location vorbei, nämlich dem Eingang zum Zauberei-Ministerium. Witzigerweise ist das Gebäude wirklich ein Ministerium, allerdings für Agrikultur und Fischerei.

Zaubereiministerium … oder so

Wir hatten den Drehort entdeckt, als wir ein oder zwei Tage zuvor dort entlang gegangen waren. Da stand eine große Menschenmasse dort herum, bestimmt 2 Gruppen von jeweils 50 Leuten, die dort eine Potter-Stadtführung machten. Erst dachten wir an eine normale Stadtführung und wunderten uns, was die denn da zeigten, bis mir die Zauberstäbe und ein paar verkleidete Leute auffielen. Der Ort wurde für den Dreh leicht verändert: eine Tür wurde mit einem Brückenpfeiler verkleidet (in der dadurch neu entstandenen Ecke steht dann die Telefonzelle, mit der man ins Ministerium kommt), oben verläuft eine Brücke zwischen den Häusern. Wer es suchen möchte: Die Straßenecke, an der Great Scotland Yard und Scotland Place aufeinandertreffen.

Brücke am Zaubereiministerium
Hier fehlt eine Brücke. Bzw ist im Film eine zu viel.

Jogging am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen. Oder so.  

Wir gingen weiter und kamen durch das Gebäude der Cavalry. Auf dem großen Platz dahinter fragte Alex mich ganz beiläufig, ob ich denn die Tickets dabei hätte. Öhm. Nö. Ich war so vorbereitet die ganze Zeit, hatte meine sämtlichen Zettel (genau 4 Stück) schön in ner Klarsichthülle sortiert – aber gestern Abend hatte ich die Hülle aus meiner Tasche genommen, weil ich die ja im Theater nicht brauchte. Joa, blöd. Also ließ ich Alex am Park-Rand stehen und lief nochmal zurück zum Hotel. Kleine morgendliche Jogging-Runde bei fast 30°, wunderschön *schnauf* Soll ich verraten, dass wir den Zettel am Ende eigentlich gar nicht wirklich brauchten? Naja…
Zurück am St. James-Park durchquerten wir diesen und kamen am Buckingham Palace raus. So langsam wurd’s dann aber doch knapp.

Ab durchs Gebäude der Horseguards
Hierdrin befindet sich u.a. ein Museum über die Pferde im Dienst
Ein kleiner See im Park

Hogwarts-Express verpasst – wie Ron & Harry

Wir schnappten uns ein Taxi, das uns, so schnell es im dichten Verkehr eben ging, zur Victoria Station brachte. Dort waren auch schon die Bushaltestellen der Golden Tours. Ich fragte einen Mitarbeiter, wo wir denn hinmussten und er deutete Treppen hinauf. Hoch, über einen kleinen Platz inmitten des Gebäudes und da waren weitere Bushaltestellen, an einer stand ein Schild für die Harry Potter Tour. Es war 10:02 Uhr. War der Bus etwa schon weg? Wartet der nicht noch 2-3 Minuten auf die Nachzügler? Hmm… es standen nicht viele Leute hier und ein Bus war nicht da. Also ging ich in das winzige Büro und fragte nach. Die Dame deutete auf meinen Zettel, auf dem stand, dass man eine viertel Stunde vorher da sein soll. Scheiße… das hatte ich natürlich nicht gelesen. Doch ehe ich weiter fragen konnte, standen auf meinem Zettel ein paar Initialen und eine neue Uhrzeit, in einer Stunde. „Bitte pünktlich sein.“

Häuser neben der Victoria Station

Fancy Potter-Bus

Wir nutzten unsere zusätzliche Zeit nun für einen kleinen Imbiss-Besuch für Schokocroissant und -Muffin und für eine Runde um das Gebäude. Dann standen wir am Potter-Warteschild herum. Immerhin waren wir dann die ersten im Bus und hatten freie Auswahl. Der Bus kommt schließlich, wir müssen aber noch ein wenig warten, bis wir einsteigen dürfen. Während des Wartens können wir uns aber das schöne Potter-Design des Busses angucken. Wir suchen uns die Plätze oben ganz vorne aus. Dann können wir während der Fahrt schön rausgucken. Die Abfahrt ist dann übrigens mit einigen Minuten Verspätung. Ist ja klar, dass unser eigentlicher Bus pünktlich fahren musste und natürlich keine Verspätung hat…

Bus im Potter-Design

Geheimtipp: nicht ganz vorne sitzen… 

Das Potter-Design nimmt die komplette äußere Fläche des Busses ein, inklusive der Fenster. Man kann trotzdem rausgucken, da lauter kleine Löcher in der Klebefolie sind. Doch dadurch macht das rausgucken überhaupt keinen Spaß. Im Gegenteil, einem wird fast schwindlig und man bekommt Kopfschmerzen. Eigentlich ist im Bus ja für Unterhaltung gesorgt, denn es gibt Fernseher, auf denen der zweite Potter-Teil läuft. Da wir ja nun vorne sitzen, ist der Fernseher allerdings direkt neben uns, beim schräg draufgucken sieht man nur die Hälfte, die andere Hälfte ist schwarz. Aber es ist dann doch besser als rausgucken.

Schlechte Sicht…
Nicht viel bessere Sicht, aber wenigstens keine Pünktchen

Tickets, Tickets, Tickets

Als wir ankommen, hole ich unsere Eintrittstickets am Ticketcounter ab. Eigentlich gibt’s die im Bus, doch meine Tickets waren ja schon ohne mich vorgefahren und wurden deshalb dort hinterlegt. Ein Busticket für die eine Stunde spätere Rückfahrt hatte ich schon bei der Abfahrt bekommen. Trotzdem war bei meinen Unterlagen nun das frühere Ticket auch dabei. Sehr cool, falls wir früher fertig sein sollten, können wir also auch den frühen Bus nehmen und haben dann vorm Theater mehr Zeit. Später sollten wir über diesen Gedanken noch sehr lachen.

Eingang – vor 2 Jahren sah es noch etwas anders aus

Wir gingen rein und noch bevor man richtig drin war, gab’s schon etwas zu sehen. Das war neu, beim letzten Mal sah es noch anders aus hier. Nun standen hier die Kostüme aus dem ersten „Fantastic Beasts“-Film.

Jacob Kowalski, Newt Scamader und Porpentina Goldstein
Nochmal Tina, dann Queenie Goldstein, Seraphina Picquery (Präsidentin der MACUSA) und Percival Graves

Zitate-Raten im Gang

Außerdem eine riesige Hogwarts-Wand, vor der man Fotos machen konnte. Und es gab einen langen Gang, an dessen Wänden lauter schöne Zitate aus den Büchern/Filmen standen. Schon bevor es also überhaupt los ging, hatte ich schon wieder viel zu viele Fotos auf meiner Speicherkarte.

Zitate von Dumbledore und Snape und von Harry
Vorfreude!! 🙂 (und immer noch zu blöd für Selfies… wie schon 2 Tage zuvor) [links = die Alex, rechts = ich 😉 )

Sadness

Dann standen wir im nächsten Warteraum. Ein großer Raum mit Fotos der wichtigsten Figuren der Potter-Geschichten. Beim letzten Mal hatte ich lange und wehmütig das Bild von Snape angestarrt. Snape ist meine Lieblingsfigur und sein Schauspieler Alan Rickman war kurz zuvor verstorben. Doch jetzt, über 2 Jahre später, erwischte ich mich erneut dabei, mit Wehmut das Bild zu betrachten und den anderen Bildern kaum Beachtung zu schenken. Wirklich traurig, dass er so früh gestorben ist.

Alan Rickman in seiner Rolle als Snape

Special: „Harry Potter und der Feuerkelch“

Ansonsten gab es in dem Raum schon ein paar Requisiten zu sehen, wie zum Beispiel der Ford Anglia der Weasleys oder Hermines rosa Ballkleid. Und ein riesiger Triwizard Cup, der aber nur als Requisit für die Filmpremiere des vierten Films diente. Das Trimagische Tunier ist auch Thema der Sonderausstellung, von denen es immer mal eine andere gibt.

Hermines Ballkleid
Riesiger Triwizard Cup

Wir gehen jedoch erstmal in das kleine Bistro. Eigentlich wollten wir uns nur irgendwas Kleines holen, doch wir entscheiden uns dann doch für ein Meal Deal. Und dann für das Kinder-Meal Deal. Das ist eine Pappschachtel im Design des Fahrenden Ritters (der öffentliche Bus der Magier), dazu gibt’s ein Mini-Trinkpäckchen, ein Sandwich, ein Obst (ich nehme eine Banane) und ein Gemüsetütchen mit Dip. Das ganze kostet 6£, was etwa 6,66€ sind. Etwas teurer als im Supermarkt. Aber hey, dafür mit lila Pappbus! 😀

Lecker aussehende Törtchen gibt’s auch, im Feuerkelch-Design
Pappbus von außen (joa, still halten muss gelernt sein…)
Pappbus von innen

Ausstellungsbeginn: erstmal Filmchen gucken

Dann geht’s aber richtig rein. Erstmal am Set des Schranks unter der Treppe vorbei, das ist neu, das war bei meinem letzten Besuch noch nicht da. Cool. Dann beginnt die richtige Runde. Zunächst steht man mit zig Leuten in einem kleinen, dunklen Raum, an den Wänden hängen Bildschirme, auf denen es ein kleines Filmchen über den Hype der Bücher und später Filme gibt.

Der Schrank unter der Treppe
Im Schrank. Wusste gar nicht, dass da auch noch n Stromzähler hängt.
5 Minuten Ölsardinen-Feeling
Und Snape 🙂

Nach dem Filmchen geht man durch den Raum in einen weiteren, größeren Raum, der aufgebaut ist wie ein Kino: Kinosessel und eine große Leinwand. Wenn alle einen Platz gefunden haben, gibt es einen Film über die Ausstellung, in dem die Hauptdarsteller Daniel Radcliffe (Harry Potter), Emma Watson (Hermine Granger) und Rupert Grint (Ron Weasley) über die Dreharbeiten und über die Studios sprechen. Wie dann der Übergang vom Film zur Ausstellung ist, verrate ich nicht. Nur so viel: ich hatte beide Male eine Gänsehaut, weil es eine so tolle Idee ist, den Einstieg zu verpacken. Fast schon magisch 😉

Die Tour beginnt
Ritter neben der Tür zur großen Halle

Es geht los! 

Man beginnt mit der Tour vor und in der großen Halle. Zwei der langen Tische der Häuser sind aufgebaut und am Rand stehen ein paar Requisiten und Kostüme wie z.B Schuluniformen der Häuser. Vorne vor dem Lehrer-Tisch steht wegen der Sonderausstellung der hölzerne Feuerkelch, in den die Bewerber zum Trimagischen Turnier Zettel mit ihren Namen werfen müssen. Sogar der leuchtende Altersring ist auf dem Boden außenrum. Hintendran liegen die gealterten Fred & George auf dem Boden, nach ihrem gescheiterten Versuch.

Tische und Teller
Ravenclaw-Roben
Der Feuerkelch – und Fred&George am Boden

Es gibt einen kleinen Effekt für unsere Gruppe, mit Lichtwechsel und Nebel, dann fliegt ein Zettelchen raus, welches eine Besucherin auseinanderfaltet und verkündet: „Harry Potter“.

Der Kelch leuchtet verheißungsvoll (und hinten einige der Lehrer: Mad-Eye, Trelawney, McGonagall, Dumbledore, Snape, Hagrid & Hausmeister Filch)
Und mit hellem, orangenen Licht fliegt der Zettel mit dem Namen heraus. (hinten McGonagall, Dumbledore und Snape)

Ab dann entzerrt und verstreut sich unsere Gruppe und jeder geht für sich weiter. Bevor wir die Halle verlassen sehen wir uns noch den Punktestand der Häuser an. Als Ravenclaw sieht’s für mich aber ziemlich mies aus, weit abgeschlagen liegen wir hinten. Alex hat Glück, ihr Haus Gryffindor liegt vorn und läasst Slytherin auf Platz 2 zurück.
Wir sehen uns auch die Kostüme der Lehrer an, die am Lehrertisch aufgereiht sind: Snape und Dumbledore, McGonagall und Trelawny, Flitwick und Mad-Eye Moody sowie Hagrid und Hausmeister Filch.

Hagrid und Filch. Und die Punkte-Gläser der Häuser. Mein Haus ist gerade völlig am abloosen….
McGonagall, Dumbledore und Snape
Die leere Halle.

Aus der Halle raus gehend kommt man zu einer Übersicht an Leuten, die an den Filmen mitgearbeitet haben. Die Produzenten, die Komponisten, Regisseure… dazu erklärende Filmchen. An einer Ecke gibt’s eine Box voller verkohlter Zettelchen. Wir nehmen jeder einen raus, auf beiden steht natürlich Harry Potter.

Produzenten
Kaum jemand bemerkt den Schnatz, der über dem Durchgang hängt
Das Thema der aktuellen Sonderausstellung: #gobletoffire
Harry Potter

Requisiten und Kostüme

Anschließend gehen wir an den Requisiten des Yule Balls vorbei, viele Gläser, unglaubliche Schokoladenkreationen von der Beauxbaton-Durmstrang-Willkommens-Feier (die teilweise sogar echt sind!) und schicke Kleider. Vorbei am großen Kamin und Vorlagen zu Sirius Blacks Tattoos und Professor Umbridges Handrückenritzschriften, zu einer Treppenhaustreppe und lauter Proclamations im Rahmen. Als Bonus gibt’s noch das Prefect’s Bubble Bath, bevor man dann geradewegs auf das riesige Uhr-Pendel zuläuft und dann in den Jungen-Schlafsaal der Gryffindors abbiegt. Obwohl ich ja alles schonmal fotografiert habe, kann ich es trotzdem nicht lassen, trotzdem alles mögliche erneut zu fotografieren. So auch die toll angeordnete Zauberstab-Sammlung (die sich aber wegen der Scheibe leider mehr schlecht als recht fotografieren lässt…).

Übrigens: keine Angst, dass ihr durch meine zahlreichen Fotos ja nun schon alles gesehen habt und gar nicht mehr hinmüsst. In „live“ ist das alles noch 100 Mal spannender und schöner 😉 Und es gibt so viel zu sehen, so viele Details, die krieg ich hier gar nicht alle abgebildet. 

Yule Ball-Kostüme von Cho Chang, Hermine Granger und Victor Krum
Getränke-Bar
Madame Maxime, davor Ron und Harry
Schokolade für’s Willkommens-Fest. Der Schwan unten rechts ist übrigens aus echter Schokolade und schon über sieben Jahre alt.
Kamin
Sirius‘ Tattoos
Ich soll keine Regeln brechen. Geschrieben von diversen Schauspielern.
Proclamations von Umbridge
Bewegliche Treppe vor Bilder-Wand
Entdeckt: ein Bild vom jungen Snape
Bad der Vertrauensschüler
Pendel
Im Schlafsaal der Gryffindor-Jungen, Harrys Bett
Das Dachgebälk über den Betten
Zauberstabsammlung

Nerhegeb – und viel Feuerkelch-Bonus

Man kann den Spiegel Erised (oder Nerhegeb) sehen und den krummen Gang im Leaky Cauldron (Tropfender Kessel), das Kostüm von Professor Snape in Klamotten von Nevilles Oma und wieder ein paar Specials aus dem vierten Film: das goldene, schreiende Ei, Drachen, die Klamotten von Harry und Rita Skeeter (Rita Kimmkorn) aus der ersten Turnier-Aufgabe.

Der Spiegel Erised/Nerhegeb
Krummer Gang
Snape als Nevilles Oma
Eine der Aufgaben beim Trimagischen Turnier: das Rätsel dieses Eis lösen (Eis? Eies? Also halt nicht das zum dran schlecken)
Rita Skeeter/Kimmkorn und Harry Potter
Ein Drache fliegt über uns

Am spannendsten: ganze Sets, die noch erhalten sind

Vorbei am Gryffindor-Gemeinschaftsraum und einem Flur, in dem Harry den Tarnumhang anhat, an ein paar weiteren Kostümen (Lupin, Tonks und Sirius Black) bis zum Uhrenpendel, dann geht’s in Dumbledores Büro. Was ich übrigens toll finde ist, dass sich das Licht dauernd ändert, so hat man mal Abendstimmung und mal Tag, mal etwas rötlich, mal eher blau.

Im Gemeinschaftsraum der Gryffindors. Und Hermine, Harry und Ron.
Ein Bild von einer jungen McGonagall hängt an der Wand (das linke natürlich)
Harry, Hermine und Ron in einem Flur – Harry mit Tarnumhang. Wusste gar nicht, dass Hermine Klettverschluss-Schuhe trug 😀
Remus Lupin, Nymphadora Tonks und Sirius Black
Das riesige Uhr-Pendel
Dumbledores Büro (gibt’s in etwas ausführlicher, wenn ich irgendwann die Fotos von meinem ersten Besuch poste)

Haufenweise Requisiten und Kleinzeugs überall

Zwischen den Sets der Räume sind immer wieder einzelne Gegenstände ausgestellt. Zum Beispiel die Requisiten aus dem Geschäft Borgin & Burkes oder entscheidende Dinge wie der Stein der Weisen, die kristallene Wasserschale aus der Höhle mit den Viechern im Wasser, der Deluminator, der Schnatz oder das Remembrall (Erinnermich).

Zauberstäbe
Schale, Schnatz, Erinnermich, Deluminator, Stein der Weisen

Zaubertränke, bei Prof. Severus Snape

Als nächstes kommt das Set des Unterrichtszimmers für Zaubertränke. Hier halte ich mich wieder ein wenig länger auf und blicke die große Puppe, die Snapes Kleidung und Perücke trägt, etwas länger an. Sie wirkt so echt. Hält man auf dem Foto einen Finger auf das leere Gesicht, fügt mein Hirn automatisch Alan Rickmans Gesicht ein. Verrückt. An vielen Sets gibt es Bewegung, entweder automatisch oder indem die Besucher Knöpfchen drücken oder auf bestimmte Art und Weise mit den Armen fuchteln. Hier zum Beispiel rührt ein Löffel in einem der vielen Kesseln herum.

Im Raum für den Zaubertränke-Unterricht
Kessel auf dem Tisch
Bücher und Behälter auf dem Tisch – und lauter Zaubertrankzutaten in Gläsern hinten an der Wand
Snape 🙂 :‘-(
Noch mehr Kessel

Ich kann mich irgendwann von den Zaubertränken (und der Stoffpuppe) loseisen, vorbei an einer weiteren Bilderwand und einer Auswahl von Besen gehen wir weiter zu Hagrids Hütte, gefolgt von Quidditch-Utensilien, die bei meinem letzten Besuch auch noch nicht da waren. Es folgen Fahrzeuge (Hagrids Motorrad, der Wagen aus der Zauberer-Bank, der Ford Anglia auf der Peitschenden Weide) und Türen (Tür von Hogwarts, vom Verlies in der Zauberer-Bank und von der Kammer des Schreckens). Außerdem weitere Requisiten und Kostüme.

Besen: der Feuerblitz, der Nimbus 2000 und der Nimbus 2001
Hagrids Hütte, mit Hagrid und Fang
Quidditch-Klamotten und -Bälle
Besen und Gryffindor-Deko
Spielplan von Grfffindor gegen Hufflepuff
Bilderwand – mit Grün für veränderbare Bilder
Wagen in Gringotts
Hagrids Motorrad – in groß und klein
Ford Anglia auf einem Stück der Peitschenden Weide
Hogwarts-Tür (das große runde hinten ist die Tür zur Kammer des Schreckens)
Gringotts-Tür
Barty Crouch jr mit Mad-Eye Moodys Truhe
Über einen Spiegel kann man in die Truhe reingucken – sieht aber n bisschen anders aus als im Film
Remus Lupins Koffer, von einem (fiktiven) Schrankkofferbauer aus Wien

Zuhause bei den Weasleys

Dann kommen wir zum Fuchsbau, oder zumindest zur Küche. Hier kann man selbststrickende Stricknadeln stricken lassen oder selbstschneidende Messer Möhren schneiden lassen. Die berühmte Uhr steht in der Ecke, auf der man ablesen kann, wo sich welcher Weasley gerade befindet. Außerdem wieder Kostüme, die von Arthur und Molly, von Ginny, von Fred & George.

Die Küche der Weasleys, mit Ginny, Fred & George
Die Weasley-Uhr
Molly und Arthur Weasley

Weiter geht’s, und es wird wieder ein wenig düsterer: weitere Utensilien aus Borgin & Burkes wie zB das Verschwindekabinett oder der Schrank, in dem Harry sich versteckte. Todesser fliegen über unsere Köpfe. Dann sind wir im Haus der Malfoys.

Verschwindekabinett und andere düstere Schränke
Dementor
Lange Tafel im Malfoy Manor: unter anderem Scimgeour, die Malfoys, Bellatrix Lestrange

Die Puppen-Tafel

Die Todesser (oder zumindest ihre Kostüme) sitzen an einer langen Tafel, über den Nagini entlangschlängelt und auf die über dem Tisch schwebende Lehrerin Charity Burbage lauert. Unter anderem sitzen hier die Malfoys, Bellatrix Lestrange und natürlich Voldemort. Vor dem Tisch steht Snape. Er hat uns den Rücken zugewandt und es ist fast gruselig, wie echt er einem wieder vorkommt. Dieses Mal muss man auf keinem Foto ein Gesicht zuhalten oder sich den weißen Stoff-Kopf wegdenken. Es wirkt so real, dass man sich gar nicht erschrecken würde, würde er sich umdrehen und einem die Schulhefte um die Ohren schlagen. Dazu trägt auch bei, dass dieser Snape einen schwarzen Stoff-Kopf hat und dieser im dunklen Hintergrund fast verschwindet.

Snape und Voldemort
Nagini
Echt wirkender Snape

Am Wandteppich aus dem Grimmauld Place No 12 vorbei geht es nun zum Zaubereiministerium. Nicht das, an dem wir heute morgen vorbeikamen, sondern ins Innere. Rote und grüne, glänzende Fliesen und ein paar Kostüme, u.a. von Reg Cattermole, in den Ron sich per Vielsafttrank verwandelte. Gespielt von Steffan Rhodri, den wir 2 Tage zuvor in „Killer Joe“ mit Orlando Bloom gesehen hatten.

Wandteppich
diverse Kostüme aus dem Zaubereiministerium
Im Innern des Zaubereiministeriums
Reg Cattermole und eine Mitarbeiterbekleidung
Prophezeiungs-Glaskugeln. Über 15.000 wurden hergestellt, bis man sich für eine digitale Version entschied.
Rufus Scrimgeour und andere Mitarbeiter des Ministeriums
Schöne Büros haben sie da

Düsteres Pink

Kurz ein weiterer Bonus mit den Klamotten vom Irrgarten aus dem Trimagischen Turnier (Cedric Diggory, Viktor Krum, Harry Potter), dann kommen wir zum Grab der Riddles und zu Umbridges Büro. Hier dann etwas weniger düster, ganz in pink. Ein kurzer Blick auf die Anti-Muggel-Statue, dann gehen wir in den verbotenen Wald.

Klamotten aus der Irrgarten-Aufgabe
Das Grab der Riddles
Umbridge und ihr Büro
Sehr schick.
Anti-Muggel-Statue
Tor zum Wald

The Forbidden Forest! 

Bei meinem letzten Besuch gab es den Wald noch nicht. Damals habe ich noch am Tor gestanden und verzweifelt gerüttelt, um reingelassen zu werden. Da dachte ich auch noch, dass das Tor nach Hogwarts führt. Hätte ich gewusst, dass es da in den Wald geht, wäre mir der Einlass wohl doch nicht so wichtig gewesen. Der Wald ist jedenfalls echt toll aufgebaut. Sieht aus wie ein echter Wald (am Ende wird gezeigt, wie die Rinde der Bäume hergestellt wurde), Hagrid begrüßt einen am Anfang (ok, etwas gesichtslos) und Nebel wabert über die Wege. Es gibt auch wieder ein paar interaktive Dinge. An einer Stelle kann man das Licht selber von Tag auf Nacht umstellen, an einer anderen Blitz und Donner aktivieren, man kann sich vor Seidenschnabel verbeugen.

Hagrid am Waldweg
Düsterer Wald mit Nebelschwaden
Blitz und Donner und Wind
Per Regler kann man hier selber entscheiden, welches Licht man haben möchte. Links = Nacht / Rechts = Tag
Blitz & Donner
Seidenschnabel

Hoch in den Bäumen hängen riesige Spinnen und wenn man recht tief in den Wald gegangen ist, trifft man auch auf Aragog. Zwischendurch seilen sich die Spinnen immer mal ein wenig von den Bäumen hinab und die im Dunkel versteckte Aragog wird erleuchtet. Cool gemacht auf jeden Fall!

Spinnennetze im Wald
Spinnen im Wald

Aragog im Wald

Die Hunde-Lampe

Hier im Wald wird auch ein weiterer Film-Trick gezeigt. Für die Szene, in der Harrys Patronus durch den Wald läuft, brauchte man etwas, das die umliegenden Bäume durch das Licht des laufenden Patronus erhellt. Dafür bekam ein großer Hund eine LED-Weste angezogen, mit der er dann durch den Wald lief. Der Hund wurde später einfach durch den Patronus ersetzt und schon sah das Licht natürlich aus. Manchmal sind so Tricks dann eben doch ganz einfach. Also … sofern man das Hund-rausretuschieren und Patronus bauen und drüber einfügen als „einfach“ bezeichnen kann.
Anschließend lernten wir noch etwas über das Erstellen von Film-Bäumen.

Hund im Dunkeln
LED-Hund
So sehen die Bäume von innen aus
Die verschiedenen Stufen des Fake-Baumrinde-Färbens. Von rechts dem unbearbeitete Material, nach links, wo es aussieht wie angemooste Rinde.
Mit Erklärungen

Großeinkauf im ersten Shop? Leider Fehlanzeige. 

Am Ende des Waldes gab es einen Shop. Hier gab es spezielles Forbidden Forest-Merchandise und außerdem Sachen zu Fantastic Beasts. Letztere waren im Angebot, da es lauter Kram zu MACUSA gab (Magical Congress of the United States of America) und der nächste Film gar nicht mehr in den USA spielt. Wir fragten, ob wir die Wald- und Beast-Sachen jetzt hier einkaufen müssen oder ob der Shop am Ende der Tour die gleichen Sachen anbietet. Nee, die gibt’s nur hier. Wir stöberten durch die Sachen, hier gab es schon sehr viel und auch sehr viel schönes. Am Ende entschied ich mich dann aber nur für ein T-Shirt. Alles andere wären nur Schlüsselanhänger oder Kleinzeugs geworden, was früher oder später in irgendwelchen Schubladen verschwunden wäre. T-Shirts gabs aber sehr schöne, Alex und ich wollten sogar zufällig das gleiche haben. Als wir jede für uns im Laden umherstöberten, trafen wir uns genau vor dem einen Shirt – und kauften am Ende beide keins. Weil uns keins passte. Mir waren alle zu groß, Alex alle zu klein, es gab nur noch wenige Größen und so verließen wir den Laden dann mit leeren Händen. Sehr schade, gab wirklich schöne Sachen.

Diese süße Ratte blieb leider auch im Shop

Das berühmte Gleis 9 3/4

Wir gingen um eine Ecke und betraten das Gleis 9 ¾. Nach der großen Halle ist dies am beeindruckendsten. Wohl auch, da man quasi im Set herumläuft. Die große, rote Lok des Hogwarts-Expresses steht auf einem Schienen-Abschnitt, es gibt einen Bahnhofsshop und Requisiten in Form von Koffern und weiteren Kostümen stehen herum.

Der Station Master begrüßt einen am Gleis
Hier gibt’s Bänke zum Warten und jede Menge Koffer und Kisten stehen herum
Gleis 9 3/4
Koffer
Kisten und Koffer

Wir versuchten, irgendwie ein Foto von der Lok ohne Menschen zu machen. Das verstand aber niemand, denn sobald jemand vom ich-fotografier-mich-vorm-Zug-Foto-Spot wegging, sprang sofort der nächste hin, obwohl wir eigentlich an der Reihe waren. Nur eben nicht im Foto sein wollten. Naja. Wir gingen dann erstmal in den Shop, diesmal thematisch zum Hogwarts-Express und Gleis 9 ¾, wo es neben lauter tollem Merchandise wie T-Shirts, Taschen und Pullovern auch Süßigkeiten wie Schokofrösche, Bertie Botts Bohnen oder Weingummi-Schnecken gab. Mal wieder kauften wir nichts. Ich dieses Mal, weil mal wieder alle tollen T-Shirts nur Männer-Größe hatten. Kaufen denn so viele Männer Potter-Fan-Shirts? Ich dachte immer, nur die Frauen wären so verrückt. Hm.

Hogwarts-Express
Am Gleis. Ok, etwas größer als im Film 😉
Der Railway-Shop

Quidditch Zugabteile im Wandel der Zeit

Wir betraten als nächstes den Hogwarts-Express. Hier geht man den Gang entlang einmal durch, in die Abteile kann man nicht gehen. Denn diese sind unterschiedlich hergerichtet, für jeden Film gibt es ein Abteil. Teils ist es recht leer und nur ein Handabdruck am vereisten Fenster zu sehen, mal liegt Lunas Quibbler herum, mal Taschen oder Hogwarts-Utensilien wie Schals oder Gepäck (wusste gar nicht, dass Hogwarts so coole Reisetaschen hat). Wenn man den Zug verlässt, kann man noch hintendran gehen, wo Harry und Ron (bzw ihre Kostüme) im Zugabteil voller Süßigkeiten sitzen, gegenüber kann man die Kostüme von Ron, Hermine, Harry und Ginny von der letzten Szene des letzten Filmes sehen.

Ein Infoschild besagt: „Das ist der authentische Hogwarts-Express-Waggon, der über 10 Jahre für die Drehs der Harry Potter-Filmreihe genutzt wurde. Die Waggon-Abteile wurden von den Set-Dekorateuren des Art-Departments ausgestattet, sodass sie Schlüsselszenen der Filme in chronologischer Reihenfolge darstellen.
Rein geht’s in den Zug
So sieht ein Abteil aus, wenn nix drin ist
Waggon aus dem dritten Film: Die Kälte der Dementoren lässt Scheiben beschlagen und gefrieren
Gryffindor-Schal und Schnatz-Schokolade
Tarnumang und Lunas Tasche und Quibbler
Das Zaubertränkebuch des Halbblutprinzen
Und hier geht’s wieder raus aus dem Zug
Harry und Ron (und Krätze) in einem Haufen voller Süßigkeiten
So ne Reisetasche hätte ich auch gerne
Der Süßigkeitenwagen
Ginny, Harry, Hermine und Ron aus dem letzten Kapitel des letzten Films

Haufenweise Requisiten

Wir werfen noch einen letzten Blick durch den Bahnhof, bevor wir ihn an einer großen Vitrine vorbeigehend verlassen. Diese quillt fast über vor kleineren Requisiten: Zeitungen, Schilder, Ausweise, Zaubertrankflaschen, Landkarten, Bücher, Werbeflyer, Verträge, Verpackungen von Süßigkeiten, alles mögliche. Spannend! Gegenüber der Vitrine hängt ein einziges Werbeplakat. Es wird von fast allen übersehen und keines Blickes gewürdigt. Wahrscheinlich, weil niemand merkt, dass es auch ein Requisit ist: Es hing in der U-Bahn-Station, in der Harry in einem Café herumlungerte.

Zaubertränke und Bücher darüber und Werbeflyer
Soooo viele Requisiten! U.a. der Tagesprophet, ein Besucher-Ausweis des Zaubereiministeriums, ein riesiger Turnschuh zum an der Wand hochlaufen und die Karte des Rumtreibers
Identity Card von Mafalda Hopkirk
Bücher und Süßigkeiten
Werbeplakat

Butterbier und Triple-Bus

Damit ist der erste Teil der Tour beendet. Hier gibt es ein kleines „Bistro“ und es geht nach draußen, wo ebenfalls noch einige Dinge zu sehen sind. Wir beschließen jedoch, erstmal eine Pause zu machen. Ich esse ein Hotdog, Alex einen Avocado-Salat, dazu ein Butterbier. Ich hatte bis jetzt noch nie welches getrunken, auch beim letzten Besuch nicht. Man kann das Bier (was natürlich alkoholfrei ist und geschmacklich überhaupt nichts mit Bier gemeinsam hat) in einem normalen, kleinen Plastikbecher kaufen, oder in einem Souvenirbecher zum Mitnehmen. Sowas finde ich ja cool und lasse mir die Souvenirbecher zeigen, immerhin kosten die gleich ein paar Pfund mehr. Doch leider sind die Becher super-hässlich. Es sind quasi (durchsichtige) Plastiktassen in Bierglasform, ein kleines Logo „Butterbier“ draufgedruckt. Da sieht ja unser Meal Deal-Papp-Bus vom Anfang noch hochwertiger aus. Drum wirds also nur der normale Wegwerfbecher, daraus schmeckts genauso. Wonach es schmeckt, kann ich allerdings nicht sagen. Der Schaum schmeckt recht süßlich, hat fast etwas von Vanillepudding-Geschmack, das „Bier“ schmeckt nach irgendwas anderem. Keine Ahnung. Schmeckt aber 😉 Wir genießen unser Bier neben dem Fahrenden Ritter, denn bei dem schönen Wetter sitzen wir natürlich draußen. Dabei konnten wir die ganzen Leute beobachten, die über Außen-Anlage laufen und hier alles bewundern und Selfies machen.

Ein Butterbier genießen neben dem Fahrenden Ritter
Der Fahrende Ritter – vorne hängt sogar der Schrumpfkopf drin

Wo die Dursleys wohnen (und warum Ron die Hausnummer geklaut hat) 

Das machen wir schließlich auch. Also, nicht die Selfies. Daran waren wir ja schon vorher bei Orlando Bloom gescheitert (siehe hier). Aber das Bewundern der Außenanlage. Neben dem Fahrenden Ritter gab es hier nämlich auch noch die Hogwarts-Brücke, das Haus von Harrys Eltern und das Haus der Dursleys. Bei meinem letzten Besuch konnte man es nicht betreten, jetzt aber schon. Vorm Haus kann man auf einem Schild erfahren, dass das Haus der Dursleys eigentlich in Berkshire stand, zumindest beim ersten Film. Doch als es klar wurde, dass es weitere Filme geben wird, wurde ein winziger Teil der Straße nachgebaut. Alles was man da sieht, ist also echt und wurde so in den Filmen verwendet. Außer ein Teil: die Hausnummer. Die ist eine Nachbildung. Denn das Original besitzt Rupert Grint (Ron), der das Schild als Erinnerung an die Filme haben wollte.

Der Fahrende Ritter – hinten kann man auch ein kleines Stückchen reingehen
Alle Ziele (nichts unter Wasser). Auf dem Bushaltestellenschild gibts ein paar Infos über den Bus: Der fast 7m hohe Bus wurde aus Teilen von 3 alten Londoner Doppeldeckerbussen zusammengebaut. Es wurden zwei Versionen gebaut, eine motorisierte, mit der man herumfahren konnte und eine Stunt-Version, die auf einem Drehteller herumgedreht werden konnte. Das Set des Inneren hingegen war im Studio vor Bluescreen.
Das Haus der Dursleys
Privet Drive = Ligusterweg
Hausnummer 4 – das Original ist bei Rupert Grint

Im Haus sehen wir nochmal den Schrank unter der Treppe, allerdings verschlossen, nachdem man an zahlreichen Urkunden mit Dudleys Namen vorbei gekommen ist. Eine Urkunde hat er zum Beispiel bekommen, für „immer sein Mittagessen aufessen“. Linkerhand kann man durch eine Tür ins Wohnzimmer gucken, in dem hunderte von Briefen herumfliegen. Die Requisiten sind mittlerweile so alt, dass das Foto von Dudley schon ganz vergilbt ist.

Die Treppe hoch kann man nicht gehen, so ausgebaut ist das Set nicht
Der Schrank unter der Treppe
Urkunden von Dudley
Immer aufgegessen – toll!
Briefe fliegen im Wohnzimmer umher
Briefe – und ein vergilbtes Dudley-Foto

Klinkerkunst und Filmfotos

Hinter dem Haus wird gezeigt, wie die Klinkersteine des Hauses nachgebildet wurden und es gibt noch ein paar Fotos vom Set zu sehen. Mir gefällt am besten das Foto, auf dem Rupert Grint auf einem Besen rumsitzt, als wäre es das normalste auf der Welt, hintendran stehen Shacklebolt und Tonks (letztere wahrscheinlich auch auf einem Besen da erhöht) und ein großes Hagrid-Double sowie zwei weitere Harrys ganz im Hintergrund.

Klinker-Entwicklung
Ron auf dem Besen

Über die Hogwartsbrücke gehen wir, sehen uns das Haus von Harrys Eltern an, gehen an den Figuren des Zaubererschachs aus dem ersten Film vorbei (verzichten auf ein Foto im Ford Anglia, da zig Leute dort anstehen) und betreten wieder ein Indoor-Studio.

Die Hogwarts-Brücke – die es übrigens in den Büchern nicht gibt, sondern ein reines Filmelement ist
Lampe in der Brücke
Das Haus der Potters in Godric’s Hollow
Schachfiguren

Haufenweise Figuren und Masken

Hierbei werden wir „begrüßt“ von Bathilda Bagshot. Uuuuh, ist die gruselig! Hier gibt’s nämlich nicht nur Kostüm und Perücke sondern auch gleich das ganze Gesicht mit dazu. Und zwar quasi so, wie sie aussah, als Nagini in ihr steckte. Oder genauer gesagt: sie sieht aus wie eine Leiche. Keine Ahnung, ich hab noch nie ne Leiche gesehen, aber so sieht bestimmt eine Leiche aus und deshalb ist das irgendwie creepy. Ich hab mich lieber umgedreht, auf der anderen Seite wurde man nämlich von einem putzigen kleinen Vieh mit vielen Beinchen begrüßt.

Creepy Bathilda Bagshot
Ein lustiges Viech aus dem See – und per Spiegelung daneben ich

Hab ich vorhin geschrieben, dass wir ein Indoor-Studio betreten? Falsch, hier ist erstmal gar kein Studio. Hier gibt’s lauter Infos über Make-up. Nix mit Lippenstift und Eyeliner, sondern mit Ohren und Masken von Kobolden, mit einer dicken, fetten Tante Marge, die an der Decke hängt, mit lebensgroßen Harry und Hermine und einem verkleinerten Dumbledore sowie einer Grump-Büste und viel viel mehr. Books of Monsters gibts und einen Wassermenschenkopf, einen animatronischen Kopf von Hagrid und noch mehr wie Wichtel, Tiere, Pflanzen…

Masken, Masken, Masken
Und noch mehr Masken
Harry und Hermine in Lebensgröße, Dumbledore als kleine Version (leider alle hinter Glas und daher sehr verspiegelt….)
Die (ganz) kopflose Tante Marge
The Monster Book of Monsters
Wassermenschenkopf
Info über Hagrids Kopf: dieser war animatronisch und konnte die Augen und Lippen bewegen und war nach einem Abdruck von Robbie Coltranes (Hagrid) Gesicht gebastelt worden. Getragen wurde er von Stunt Doubles bei Hagrids Actionszenen und bei totalen Aufnahmen.
Der animatronische Kopf
Ein Pixie
Mimbulus Mimbeltonia und … hmm … könnte das Sirius Black als Hund sein?

An zwei Wänden ist per Beamer eine Werkstatt zu sehen. Darin Warwick Davis (Professor Flitwick / Griphook), der gemeinsam mit dem Make up-Artist über dessen Arbeit spricht. Witzig finde ich, dass Warwick an einer Stelle dazu auffordert, sich nun bitte zum anderen Screen zu begeben, daraufhin aus dem Bild läuft und kurz drauf ins anderen Bild rein. Coole Idee.

Warwick Davis zeigt das ferngesteuerte Monsters Book of Monsters

Tiere und irgendwie königliche Zauberhüte

Es gibt noch ein paar Kreaturen zu sehen, eine Alraune, Fawkes, eine Spinne und Seidenschnabel, dann gibt’s für mich wieder etwas neues: Hüte! Die waren beim letzten Mal noch nicht da. An einer Wand sind zig Hüte von Zauberern ausgestellt. Dazu die Info, dass der Designer der Hüte der Beauxbatons auch schon für Herzogin Camilla und 36 Hochzeitsgäste bei William&Kate designt hat.

Fawkes der Phönix
Eine Alraune und andere mechatronisch-bewegliche Gegenstände
Seidenschnabel

Spinne
Hüte, Hüte, Hüte

Die Winkelgasse! 

Danach kommen wir zum letzten Set, was wieder ein richtig großes ist, welches man betreten kann: die Winkelgasse. Hier ändert sich auch wieder das Licht, sodass die Gasse mal in bläuliches Licht getaucht wird, mal in eine Art violett. Es geht los bei der Zaubererbank, Gringotts.

Die Winkelgasse
Der berühmte Zauberstab-Laden Ollivanders.
Zauber-Equipment
Weasleys‘ Wizard Wheezes

Leider ist das Set nicht ansatzweise so groß wie das vom Bahnhof und es wird auch nicht grüppchenweise durchgegangen wie bei der großen Halle. Daher ist es hier doch etwas voller als überall anders. Auch, da die Besucher hier länger verweilen, weil es eben doch ziemlich cool ist, in der Winkelgasse herumzustehen. Manche sind sogar im Kostüm hier und machen Fotos von sich vor bestimmten Geschäften. Ein Foto von der leeren Gasse ist allerdings unmöglich. Vielleicht muss man mal zur frühestmöglichen Zeit reingehen und dann zusehen, als erstes in der Winkelgasse anzukommen. Aber egal, toll ist es trotzdem.

Der Eisladen von Florean Fortescue
Quality Quidditch Supplies
Ein Schnatz und zwei andere Quidditch-Bälle
Shenanigans for all – bei Weasleys‘ Wizard Wheezes. Im Eingang steht eine Werbefigur für Kotzpastillen.
Weasleys‘ Wizard Wheezes
Umhänge und Klamotten bei Madam Malkins
Eulen und andere Tiere
Letzter Blick zurück durch die Gasse – ganz hinten die windschiefen Säulen gehören zu Gringotts.

Die Hogwarts-Architekten

Im Raum hinter der Winkelgasse sieht es aus wie in einem Architektenbüro: große Arbeitstische mit Umrissen der Räume von Hogwarts, Modellbauten, zig Zettel an den Wänden. Und noch kurz Kostüme von Harry und Voldemort beim Kampf, die wahrscheinlich woanders keinen Platz mehr gefunden haben.

Im Architektenbüro
Zeichnungen
Harry und Voldemort
Hogwarts-Übersicht

Vorbei an zahlreichen Bildern von Concept Artists (so einige würd ich mir gern in die Wohnung hängen) und an der Statue von Hogwarts‘ fiktivem Architekten kommen wir zu weiteren Papiermodellen: von Hogwarts, von Dumbledores Büro, zum Fuchsbau und mehr. Spannend, wie aufwendig der Prozess doch ist, bis ein Set mal steht.

Der Architekt von Hogwarts, zu seinen Füßen die Wappentiere der Häuser
In seinen Händen eine Papierrolle und ein Hogwarts-Modell
Bilder von Concept Artist Adam Brockbank
Das gefällt mir besonders gut: der Blick durch die Hogwarts-Uhr
Modelle, von links oben nach rechts unten: Hogwarts, Hogwarts-Brücke, Dumbledores Büro, Quidditch-WM Ministeriums-Box, der Fuchsbau, das Haus der Lovegoods

Das Herzstück: Hogwarts *_*

Das letztes Ausstellungsstück ist schließlich Hogwarts. Ein riesiges Modell, 15m breit, mehrere Meter hoch, mal wieder mit Lichtwechsel. Dieses Modell wurde genutzt, um von der Schule Außenaufnahmen von weit weg machen zu können oder um durch die Türme zu fliegen. Das ganze Hogwartsgelände ist dabei, vom Eulenturm bis zu Hagrids Hütte, vom Bootshaus bis zur großen Halle.

Hogwarts bei Nacht
Hogwarts bei Tag
Gewächshäuser und Schulmauern
Hogwarts und sein Eulenturm
Hogwarts‘ Bootshaus, Türme und Gewächshäuser

Eulen- Tauben-Post

Und mittendrin: eine dicke, fette Taube. Was? Jap. Irgendwie hatte sich der Vogel hier hinein verirrt. Keine Ahnung, wie. Entweder war sie durch die Winkelgasse und sämtliche davor und danach liegenden Räume spaziert/geflogen oder sie war durch den Shop, die große Eingangshalle und den Eingangs-Gang gekommen. Beides total unwahrscheinlich, beides so weit weg von einem Ausgang. Aber gut, nun war sie ja hier. Stolzierte über die Gewächshäuser Hogwarts‘ und über die Burgmauern. Wir umrundeten das Modell, dabei kommt man langsam von oben nach unten.

Taube auf Gewächshaus
Hallo!
Nächtliches Hogwarts
Türme

Unten standen Mitarbeiter, die auf den Vogel aufmerksam gemacht worden waren. Dieser hockte mittlerweilse auf den Burgzinnen und blickte argwöhnisch hinunter. Vielleicht wollte sie den Eulen Konkurrenz machen und Brieftaube für Zauberer werden? Man weiß es nicht. Die Mitarbeiter erzählten, dass das noch nie vorgekommen ist, dass sich ein Vogel hierher verirrt hat. Und überlegten nun, wie sie das Tier am besten einfangen können. Wir warteten aber so lange nicht mehr, sondern verließen Hogwarts.

Türme und die große Halle von Hogwarts
Argwöhnische Taube
Hogwarts

Zauberstäbe für alle Mitarbeiter

Man kam durch einen Raum, der bis unter die Decke vollgestapelt war mit Zauberstab-Schachteln. Für jeden Mitarbeiter der Filme eine. Wenn man Zeit hat, kann man sich alle Namen durchlesen und wenn man Glück hat, findet man auch mal einen Namen, den man kennt. Beim letzten Mal hatte ich glaube ich den Namen eines Regisseurs (oder Produzenten?) gefunden, dieses Mal fand ich Domhnall Gleeson und William Melling. Der eine ist der Schauspieler von Rons Bruder Bill Weasley, der andere spielt Nigel Wolpert.

Viele, viele Zauberstab-Schachteln
Domhnall Gleeson
Noch mehr Zauberstäbe
Ein paar der Schachteln sahen so aus. Ob das auch eine Schrift ist?

Im Zauberstabschachtelraum stand dann zum Abschluss auch noch der Pokal des Trimagischen Turniers. Diesmal der „echte“, keine Premieren-Variante, die nur als Dekoration verwendet wurde.

Der Pokal
Tri-Wizard

Zweiter Shopping-Versuch

Und schließlich standen wir dann im Shop, der gleichzeitig das Ende der Studio-Tour bedeutete. Wir stöberten beide eine halbe Ewigkeit herum, fanden mal wieder keine T-Shirts, die uns gefielen und passten (mal wieder nur schöne Shirts in Männer-Größen) und kauften am Ende nur Kleinkrams. Ich kaufte zwei Lego-Überraschungstütchen (eins hatte Harry Potter mit Tarnumhang drin, das andere Cedric Diggory mit Pokal), Alex kaufte einen Bleistift in Gryffindor-Farbe und ein Poster. Witzig fand ich aber die Dobby-Kiste. Man konnte Dobby-Figuren kaufen, die alle zusammen in einer Holzkiste steckten und auf Käufer warteten. Das sah schon etwas surreal aus 😀

Süßigkeiten 🙂 Leider sehr teuer.
Dobbydobbydobbydobby

Und plötzlich fährt der Bus ab… 

Als wir den Shop verließen, sahen wir auf die Uhr. Ob wir wohl den 15:30 Uhr-Bus schafften oder doch erst den um 16:30 Uhr? Es war viertel nach fünf. Waaas!? Ob wir nun einfach mit dem 17:30 Uhr-Bus fahren konnten? Wir MUSSTEN! Der Bus fuhr etwa anderthalb Stunden und um 19:30 ging ja unser nächstes Theaterstück los. Wir gingen den langen Gang entlang und ich lief schließlich vor, um schonmal beim Bus zu erfragen, ob wir mitfahren können. Am Bus angekommen, sagte der Busfahrer, dass wir mitfahren können, wenn noch Plätze freiblieben, was bedeutete, dass andere mit dieser Abfahrtszeit sich verspäteten. So wie wir quasi. Ich stellte mich also in die kurze Schlange an Leuten, die ebenfalls auf Mitfahrt hofften, nach mir folgten weitere. Der Vorlaufen entpuppte sich schließlich als sehr gute Idee, denn wir waren die letzten beiden, die noch mit durften, alle nach uns mussten eine Stunde auf den nächsten Bus warten. Puh, Schwein gehabt! Sonst hätten wir einen öffentlichen Bus zum nächsten Bahnhof nehmen müssen und mit dem Zug weiter. Oder ein schweineteures Taxi nehmen 😉 Wir konnten nicht mehr zusammen sitzen, daher saß Alex unten. Ich saß oben, vor mir eine deutsche Familie. Zwei Reihen vor mir ein Liebespärchen um die 16 Jahre, das sich gegenseitig die Ohren abschlabberte, während hinter ihnen die Mutter und der ca 8jährige Bruder des Mädels saß und beim Schlecken zusahen. Ahja. Mutti hingegen schickte Fotos von sich vorm Sirius Black-Suchplakat an alle möglichen Freunde auf Whatsapp. Ich sah mir den Potter-Film auf dem Fernseher an, diesmal hing der frontal zu mir und die Pünktchen an der Seite störten nicht.

Schnell schnell zum Theater

Um 19 Uhr kamen wir pünktlich an der Victoria Station an. Wir wollten ein Taxi zum Hotel nehmen, schnell unsere Potter-Sachen ablegen und dann zum Theater gehen. Jedoch war so viel Verkehr in der Stadt, dass das Taxi kaum vorwärts kam und es immer später und später wurde. Wir beschlossen, doch direkt bis zum Theater zu fahren. Dort holten wir unsere Tickets ab und gingen direkt zu unseren Plätzen. Programm und ein Getränk verschoben wir auf später, da es schon so spät war. Da der Ticketkauf relativ spontan war, nur wenige Tage vor der Reise, hatten wir Plätze fast ganz hinten (hinter uns nur eine weitere Reihe), ganz am äußeren Rand, sodass wir erst die komplette Reihe aufscheuchen und uns durchzwängen müssen, und mit „restricted view“ in Form von einem erhöhten Geländer am Treppenabsatz, damit da niemand runterfiel, der die Treppe runterstolperte. Denn hui! Das würde ein tiefer Fall werden, es war richtig hoch hier. Unter uns waren noch drei Balkone.

Blick auf die Bühne
Vorne geht’s tief runter, Theater ist voll.

Blutiges Katzen-Theaterstück mit Aidan Turner

Kurz drauf ging es dann auch schon los. Das Theaterstück hieß „The Lieutenant of Inishmore“ und spielt Anfang der 90er Jahre in Irland. Die Hauptrolle heißt Padraic, gespielt von Aidan Turner. In England ist er bekannt für seine Rolle in der Serie Poldark, für uns ist er bekannt als Fili in den Hobbit-Filmen. Das Stück ist eine Mischung aus den beiden vorangegangenen Stücken: ultra-verrückt und crazy und verwirrend, doch man versteht alles und es gibt viel Blut. Diesmal kann ich es sogar erklären:

Padraic ist so brutal, dass ihn selbst die IRA nicht haben möchte. Als er gerade einem Drogendealer eine Brustwarze herausschneiden möchte, nachdem er ihm schon Zehennägel rausgezogen hat, erfährt er, dass es seiner Katze Wee Thomas nicht gut geht. Er bricht sofort alles ab und fährt nach Hause. Die Katze wurde aber eigentlich überfahren und ist längst tot, da ihr Hirn aus dem Kopf quillt. Drum wird eine andere Katze schwarz angemalt, die als Wee Thomas durchgehen soll.

Es ist alles ganz abstrus, zwei Männer wollen Padraic umbringen, Padraic will seinen Vater und den eventuell vielleichten Mörder der Katze umbringen, dann gibts da noch ein Mädel, in das Padraic sich zwischendurch noch verliebt, irgendwann bringen sich alle gegenseitig um, die Leichen werden zerkleinert (eine riesige, blutige Sauerei in der Wohnung) und als am Ende alle tot sind, kommt eine schwarze Katze reinspaziert: Wee Thomas. Die überfahrene Katze war eine andere.

Unbekannte Abkürzung zur Stage Door

Zwischendurch hatten wir uns in der Pause eine Cola und ein Programmheft gekauft und uns dann, als wir durch alle Leute durch zu unserem Platz zurückgingen, gefragt, wie das mit einem Autogramm funktionieren würde. Wir waren ganz hinten, ganz oben, die allerletzten. Bis wir unten an der Stage Door ankämen, von der wir nicht einmal wussten, wo sie ist, ist Aidan bestimmt schon längst weg.
Als das Stück vorbei war, ging das ältere Ehepaar, das hinter uns gesessen hatte, an uns vorbei durch die kleine, unscheinbare Tür, die neben uns war. Ein Notausgang, so hatten wir angenommen. Wir folgten ihnen einfach, so zielstrebig gingen sie dadurch, und waren in einem Treppenhaus. Am Fuße des Treppenhauses gab es eine Tür nach draußen, auf diese war ein Notausgangs-Schild geklebt worden. Ich dachte mir, dass diese nun sicher mit einem Sicherheitsmechanismus versperrt war oder einen Alarm auslöste, wenn man doch hindurch ging. Aber nix von alledem passierte. Wir folgten dem Ehepaar raus auf eine kleine Seitenstraße und gingen um die Ecke, schon standen wir vor der Stagedoor. Nur sehr wenige Menschen standen erst hier, sodass wir uns fast einen Platz aussuchen konnten. Kurz drauf wird ein Katzenkäfig aus der Tür gebracht, die Katzen aus dem Theaterstück. Von meinem Platz aus konnte man kaum erkennen, ob es sich um echte oder unechte Katzen gehandelt hatte, aber es hatte teilweise so ausgesehen.

Stage Door – unübersehbar mit großem Schild

Autogramme und Fotos von Aidan

Nur etwa 5 Minuten später kommt Aidan Turner auch schon aus der Tür, lachend und gut gelaunt. Er sagt, dass er leider keine Selfies machen kann, weil das dann zu viele werden und das alles zu lange dauert. Dann beginnt er, die ihm hingehaltenen Dinge zu unterschreiben. Ein Schild hängt an der Wand, welches aussagt, dass nur theaterbezogene Sachen unterschrieben werden. Wie auch bei den beiden Theatern davor. Nur Programmhefte, Tickets, Flyer. Doch so ganz hält Aidan sich nicht daran, neben uns unterschreibt er ein Foto von einem Mädel, das auf der kurz vorher stattgefundenen Comic Con gemacht wurde, auf dem beide gemeinsam drauf sind. Er unterhält sich kurz mit ihr darüber und quatscht auch sonst mehr mit den Leuten. Als er zwischendurch kurz aufblickt, erschrickt er „Whoa, so viele Kameras!“ und lacht dabei.

Aidan Turner schreibt Autogramme
Und schreibt und schreibt
Hallo 🙂
Beleuchtetes Theaterplakat

Leckeres Abendessen

Wir wollten nach dem Theater noch etwas essen. Da das Theaterstück nicht sehr lang ging, hatten die Restaurants jetzt auch alle noch geöffnet. Nicht weit vom Theater lag das Angus Steakhouse. Da wollte ich unbedingt hin, da wir bei meinem letzten London-Besuch gleich mehrfach in einer der Filialen gegessen hatten. Passte also. Bei mir gab’s ein kleines Steak und Käse-Makkaroni. Sehr lecker war’s. Anschließend gingen wir zurück ins Hotel. Ich packte schonmal grob meine Sachen, morgen früh mussten wir ja auschecken, am Abend ging das Flugzeug zurück nach Hause.

Angus Steakhouse
Steakhouse drinnen
Steak, Salat, Soße, Käse-Makkaroni
Auf dem Weg zurück zum Hotel.

Info: Tickets kaufen

Da das Theaterstück nicht mehr läuft, kann ich es euch auch leider nicht mehr empfehlen. Aber falls ihr nun auch gern nach Hogwarts reisen wollt und nicht wisst, wie – es gibt 2 Möglichkeiten:

a. Auf der Webseite der Studios: wbstudiotour.co.uk
Wer der englischen Sprache nicht so mächtig ist, der kann die Seite auch auf Deutsch umstellen (oben rechts). Hier gibt’s die Tickets, man reist selber an. Mit dem Zug nach Watford, dort mit einem Shuttlebus zu den Studios.

b. Auf der Webseite von Golden Tours: goldentours.com
Diese sind der offizielle Partner der Studios, die Sprache kann oben links umgestellt werden. Hierüber haben wir unsere Karten, da 1. die Tickets der Studiowebseite schon ausverkauft waren und 2. der Transport mit inkludiert ist.

One Reply to “Tag 3 in London – Harry Potter-Studios und Aidan Turner im Theater”

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